Es gibt noch einige freie Ausbildungsplätze für das Schuljahr 2018/2019.

Wir bieten die Ausbildung Heilerziehungspflege Berlin als Vollzeit-Ausbildung an.

Aufgrund der differenzierten Entwicklung der Behindertenhilfe in den letzten Jahren ist es dringend notwendig, staatliche anerkannte Heilerziehungspfleger/innen mit einer sozialpädagogischen Ausbildung und einem spezifischen Anteil medizinisch-pflegerischer Inhalte heranzubilden.
Die Ausbildung soll die Studierenden befähigen, Menschen mit Behinderungen (körperlicher, geistiger, psychischer sowie schwerst mehrfacher Behinderung) sozialpädagogisch und sozialpflegerisch zu begleiten, ihre Entwicklung zu einem selbstbestimmten Leben zu fördern und durch schulische, berufliche und soziale Integration die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Gesellschaft zu schaffen.

Ausbildungsgang/-inhalte:

  • Beginn: jeweils nach den Sommer- und Winterferien des Landes Berlin
  • Bewerbungsbearbeitung ab Oktober des dem Ausbildungsbeginn vorangehenden Jahres
  • Dauer: sechs Semester
  • Struktur: Die notwendigen heilerziehungspflegerischen Kenntnisse und Kompetenzen werden im Unterricht und in vier Praktika von zehn bis zwölf Wochen Dauer vermittelt.
  • Abschluss: Nach den Prüfungen erfolgt die staatliche Anerkennung.
  • Zusatzqualifikation: Die Fachschule für Heilerziehungspflege bietet im 3. Ausbildungsjahr eine Zusatzqualifikation für die Tätigkeit als Facherzieher/in im integrativen Bereich an. (siehe ganz unten)

ECC-Zertifikat für spätere Bewerbungen im europäischen Ausland

  • In jeder Ausbildungsrichtung bieten wir im letzten Ausbildungsjahr die Möglichkeit, einen dreitägigen Vorbereitungskurs zu besuchen und danach das European Care Certificate (ECC) zu erwerben. Dieses Zertifikat dient als Nachweis, über Kompetenzen in der Assistenz und pflegenahen Betreuung zu verfügen. Es wird derzeit in 16 Ländern anerkannt und bietet eine hilfreiche Unterstützung bei der Arbeits- oder Praktikumssuche im Ausland.
  • Nähere Informationen unter : http://www.eccertificate.eu

Inhalte:

Die in Lernfelder untergliederte Ausbildung umfasst fachrichtungsübergreifende Unterrichtsinhalte (Deutsch, Englisch, Glaubens- und Lebenskunde) und fachrichtungsbezogene Inhalte.
Letztere orientieren sich an beruflichen Aufgaben- und Fragestellungen und behandeln unter anderem Themen der:

  • Pädagogik
  • Psychologie
  • Didaktik/Methodik
  • Kommunikationsförderung
  • Gesundheits- und Krankheitslehre
  • Psychiatrie
  • Pflege
  • Sozialkunde
  • Rechts- und Verwaltungslehre
  • Musik/Rhythmik
  • Beschäftigung
  • Freizeitgestaltung und Bewegungslehre
  • Wahlpflichtfach Englisch oder Türkisch.

Ausbildungsvoraussetzungen:

Die Zulassung zur Ausbildung setzt mindestens einen mittleren Schulabschluss voraus. Die Zulassung zum Studium setzt ferner voraus:

  • den erfolgreichen Abschluss einer zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung
  • oder den erfolgreichen Abschluss einer einschlägigen Berufsfachschule
  • oder den erfolgreichen Abschluss einer mindestens dreijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung
  • oder den erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung und einer mindestens zweijährigen nichteinschlägigen oder einer mindestens einjährigen einschlägigen Berufstätigkeit
  • oder eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit
  • oder eine mindestens vierjährige Berufstätigkeit
  • oder die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife und eine mindestens 8-wöchige für die Fachschulausbildung förderliche Tätigkeit im sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Bereich
  • Als Berufstätigkeit gilt auch die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres oder des Zivildienstes.
  • Aufgenommen werden Bewerber mit Berliner Wohnsitz. Andere Personen können nach Maßgabe freier Plätze in der Fachhochschule aufgenommen werden.
  • Bewerber/innen nicht deutscher Herkunftssprache werden aufgenommen, wenn sie die deutsche Sprache in Wort und Schrift so beherrschen, dass sie dem Unterricht folgen können.

Eine Kirchenzugehörigkeit ist nicht Zulassungsvoraussetzung.

Finanzierung:

  • Schulgeld zzt. 95,- € monatlich

Es besteht die Möglichkeit der finanziellen Förderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsgesetzes (BAföG), Auskünfte dazu beim BAföG-Amt des Wohnbezirks. Weiterhin ist bei Bedarf eine finanzielle Unterstützung durch den Hoffbauer Stipendienfond möglich.

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • zwei Lichtbilder neueren Datums
  • Zeugnisse über die geforderte Schulbildung und berufliche Vorbildung in beglaubigter Abschrift bzw. Fotokopie
  • (Haus-)ärztliches Attest – bitte nicht älter als einen Monat – über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des angestrebten Berufes
  • aktuelles polizeiliches Führungszeugnis
  • Porto für die Rücksendung Ihrer Unterlagen

Auskünfte durch unser Sekretariat.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Elisabeth-Schulen
Fachschule für Heilerziehungspflege
Postfach 940101
12441 Berlin
Tel.: +49 30 22 18 38 60
Leitung: Maren Henkel
E-Mail:  elisabeth-schulen@hoffbauer-bildung.de
Internet: http://www.elisabeth-schulen.de

Zusatzqualifikation:

  • Zusatzqualifikation: Heilerziehungspfleger in Integrationskindergärten und Förderschulen
    Wir bieten eine Zusatzqualifikation für Heilerziehungspfleger/innen an, die es ihnen ermöglicht, in integrativen Kindergärten in Berlin wie ein/e Facherzieher/in beschäftigt zu werden. Diese schließt mit dem Zertifikat „Zusatzqualifikation zum Erwerb der Fachkenntnisse für die Tätigkeit wie ein/e Facherzieher/in im integrativen Bereich“ ab. Das Zertifikat wird nach dem Kita-Förderungsgesetz anerkannt (siehe PDF). Die Anerkennung für Förderschulen und integrative Schulen beruht momentan noch auf Einzelfallentscheidungen.Insgesamt umfasst die Weiterbildung 160 Unterrichtsstunden. Die Termine liegen in der Regel an einem Nachmittag in der Woche in der Zeit von 15:30 bis 18:45 statt; außerdem gibt es einige Blocktage mit jeweils 8 Unterrichtsstunden.Die Hoffbauer gGmbH als Träger sowie die Weiterbildungsmaßnahme sind entsprechend den Regelungen der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung – Weiterbildung- AZWV zertifiziert. Dementsprechend besteht die Möglichkeit, bei der zuständigen regionalen Agentur für Arbeit einen Antrag auf Förderung der Weiterbildung nach SGB III (Bildungsgutschein) zu stellen. In diesem Fall würden für die Teilnehmer/innen persönlich keine Kosten entstehen.Der nächste Kurs startet im Oktober. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Kristin Snippe: kristin.snippe@hoffbauer-bildung.de